Im Januar 2026 überschritt Gold zum ersten Mal in der Geschichte die Marke von 4600.{{2}} $ pro Feinunze. Silber hat sein Allzeithoch aktualisiert, und auch Platin und Palladium verzeichnen ein rasches Wachstum. Dieser Boom ist auf eine Kombination aus geopolitischen Risiken, politischem Druck auf die Fed und der Suche der Anleger nach sicheren Anlagen in Zeiten der Unsicherheit zurückzuführen.

Am 12. Januar 2026 näherte sich der Goldpreis der Marke von $ 4600.84 pro Unze und erreichte damit ein neues Allzeithoch. Der Silberpreis stieg auf über $ {{4}}, und auch Platin und Palladium verzeichneten starke Zuwächse und unterstützten den allgemeinen Aufwärtstrend auf dem Edelmetallmarkt.
Diese Entwicklung macht Edelmetalle zu den attraktivsten sicheren Anlagen im derzeitigen Umfeld. Die Anleger strömen zu Gold und Silber, da die traditionellen Aktien- und Rentenmärkte anfällig sind.
Die Schwäche des US-Dollars war ein wichtiger Katalysator. Der politische Druck der Trump-Administration auf den Fed-Vorsitzenden Jerome Powell hat Erwartungen einer baldigen Zinssenkung ausgelöst. Die Ermittlungen gegen Powell werden als Versuch gewertet, den Regulierer zu einer Lockerung der Geldpolitik zu zwingen.
Niedrige Zinsen verringern die Attraktivität von unverzinslichen Dollaranlagen, so dass Kapital in Gold fließt. Die Analysten von Goldman Sachs haben die geplante Zinssenkung bereits auf Juni-September 2026 verschoben.
Die aggressive Außenpolitik der USA trägt zu den Spannungen bei. Diskussionen über die Annexion Grönlands, den Machtwechsel in Venezuela und Drohungen mit Schlägen gegen den Iran schaffen eine Atmosphäre der Unsicherheit.
In einem solchen Umfeld ziehen die Anleger ihr Kapital aus Vermögenswerten ab, die von politischen Entscheidungen und Währungen abhängig sind, und transferieren es in Gold als neutrale Absicherung.
Angesichts der Rekordpreise erwägen einige Investoren Goldbarren kaufen als physisches Mittel, um das Kapital vor Währungs- und Aktienrisiken zu schützen.

Die meisten Experten erwarten weiteres Wachstum. ANZ prognostiziert einen Silberpreis von $90 pro Unze aufgrund der Beschränkungen durch China. Goldman Sachs und andere Banken sehen Gold bis Ende 4800 im Bereich von 5200-2026 $. Einige Prognosen, z. B. von Yardeni Research, gehen sogar bis auf $ 6000.
Sollten die geopolitischen Spannungen nicht nachlassen und der Dollar schwach bleiben, könnten die Preise auf Quartalsbasis neue Rekorde erreichen.
Die rekordverdächtige Performance des Edelmetallmarktes im Jahr 2026 spiegelt einen Stimmungsumschwung in der Welt und eine erhöhte Vorsicht der Anleger wider. Gold, Silber, Platin und Palladium stehen wieder im Rampenlicht als Vermögenswerte, die in Zeiten der Volatilität ihren Wert behalten können.
In Ermangelung klarer Signale für ein Nachlassen der Spannungen auf der Weltbühne und angesichts eines schwachen Dollars bleiben Edelmetalle einer der wichtigsten Bezugspunkte für die Finanzmärkte.
Quelle: Finanzministerium
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